NEIN zur AV2020 - jetzt muss nachbereitet werden

Die Altersvorsorge 2020 wurde gestern abgelehnt. Die Erhöhung des Frauenrentenalters und die Senkung des Umwandlungssatzes bei den Pensionskassen sind nun erstmal vom Tisch. Das ist ein Erfolg, den das linke Referendum verbuchen kann – mit all seinen UnterstützerInnen!

Doch die Arbeit bleibt nicht aus
Die Abstimmung und die Diskussionen über die Reform haben gezeigt, wie prekär es um viele Rentnerinnen und Rentner, aber auch um Arbeitnehmende steht. Für viele Frauen rückte nicht nur die Frage der Lohngleichheit, sondern auch die Frage der unbezahlten Care-Arbeit ins Zentrum der Diskussion.
Zudem wurde klar, dass die Pensionskassen Milliarden Rückstellungen haben, die nicht auf den Vorsorgeausweisen der Versicherten erscheinen.
Die Diskussionen um ein gutes Leben für alle müssen daher weiter geführt werden. Nicht nur im Parlament und Parteiveranstaltungen, sondern auch auf der Strasse und in den Medien.

2x NEIN zur Altersvorsorge 2020

Am 24. September stimmen wir über unsere Rente ab. Mit der Altersvorsorge 2020 steht ein grosses Sozialabbaupaket ins Haus, das die Situation vieler Arbeitenden und besonders der Frauen verschlechtert. Mehr Informationen und Analysen zur Reform finden Sie unter “Argumente”.

Hände weg von meiner Rente

Am 24. September stimmen wir über eine unsoziale, ungerechte Rentenreform - #AV2020 - ab. Die Altersvorsorge2020 wird finanziert auf dem Rücken der Frauen. Mit der Erhöhung des Rentenalters zahlen sie 1,3 Milliarden Franken und damit den Löwenanteil der Reform! Wir sagen NEIN zur AV2020! Unterstütz uns für eine solidarische, gerechte Rente! https://wemakeit.com/projects/touche-pas-a-ma-retraite#AV2020NEIN #AV2020NON

Posted by Hände weg von meiner Rente on Donnerstag, 15. Juni 2017

Die Altersvorsorge2020 wird finanziert auf dem Rücken der Frauen. Mit der Erhöhung des Rentenalters zahlen sie 1,3 Milliarden Franken und damit den Löwenanteil der Reform! Wir sagen NEIN zur AV2020! Unterstütz uns für eine solidarische, gerechte Rente!

Am 18. März nahm das Schweizer Parlament die Rentenreform2020 an und stimmte damit eingem grossen Sozialabbaupaket zu. Die Reform der Altersvorsorge2020 ist ein zerstörerisches und ungerechtes Projekt, das Banken und Versicherungen auf Kosten der Bevölkerung finanziert. Wir sollen nun die Zeche zahlen.

NEIN zur Erhöhung des Rentenalters...

… 64 bis 65 Jahre für Frauen

Obwohl die Lohnungleichheit die Frauen pro Jahr 7,7 Milliarden kostet, und sie nach wie vor den Grossteil der Hausarbeit übernehmen, sollten sie ein Jahr länger arbeiten und damit die Rentenreform finanzieren.

... in Zukunft arbeiten bis 67

Mit der Erhöhung des Rentenalters für Frauen auf 65, ebnen wir den Weg zum Rentenalter 67 für alle!

NEIN zur Senkung des Umwandlungssatzes...

…von 6,8% bis 6%
Der Umwandlungssatz regelt die Auszahlung über das angesparte Alterskapital der beruflichen Vorsorge (BVG)
Die Senkung des Umwandlungssatzes hat Pensionskassenrentensenkung um 12% zur Folge!
Wer also CHF 300000.- erhält pro Jahr nicht 1700.- sondern nur noch 1500.- pro Monat

NEIN zum Kaufkraftverlust...

… durch die Mehrwertsteuererhöhung um 0,6%

Mehrwertsteuererhöhungen sind besonders unsozial, weil eine Konsumsteuer Menschen mit kleinem Geldbeutel stärker trifft als Vermögende.

 

Erhöhung der Beiträge für die 2. Säule

Die Senkung des Umwandlungssatzes führt besonders bei kleinen und Teilzeiteinkommen zu grossen Verlusten. Sie haben zukünftig deutlich weniger Nettolohn, profitieren aber im Alter nicht von ihrem angesparten Kapital.

 

Der Sozialabbau dieser Reform kostet uns viel Geld. Der K-Tipp rechnet mit Mehrkosten von 26500.- für Frauen und 18220.- für Männer. Der AHV-Zustupf von 70.- für NeurentnerInnen ist ein Tropfen auf dem heissen Stein.